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02.03.2012 - Kurt Schmidberger ist seit 40 Jahren bei der Kaichener Wehr

Niddatal-Kaichen (udo). Kurt Schmidberger ist bei der Jahreshauptversammlung der Kaichener Feuerwehr für seine langjährige Treue ausgezeichnet worden. Stadtbrandinspektor Bernd Reiter ehrte den Vorsitzenden und Wehrführer für seine 40-jährige aktive Mitgliedschaft.

Stadtbrandinspektor Bernd Reiter (r.) ehrt den Vorsitzenden und Wehrführer Kurt Schmidberger (3. v. l.) und weitere langjährige Wehrleute. (Foto: udo)

Im Bürgerhaus standen noch weitere Ehrungen auf dem Programm: Michael Denzer, Jens Dirlam und Torsten Hahn gehören seit 25 Jahren, Florian Erlenmaier, Peter Ludwig sowie Björn Möller seit zehn Jahren der Wehr an. Erlenmaier und Möller wurden außerdem zu Oberfeuerwehrleuten befördert. Michael Kuhn, Lothar Ebert und Claudia Mantel sind seit 25 Jahren Mitglieder des Vereins. Ortwin Jäger wechselt zudem von der Einsatz- in die Alters- und Ehrenabteilung.

Der Vorsitzende Schmidberger berichtete von 352 Mitgliedern, zwei Vorstandssitzungen und dem Besuch des Kreisfeuerwehrverbandstages. Es sei ein ruhiges Jahr gewesen. Florian und Jörn Erlenmaier hätten die Homepage neu gestaltet.

Die Einsatzabteilung von Wehrführer Schmidberger habe 40 Aktive, die zu drei Brandeinsätzen und sechs Hilfeleistungen gerufen worden seien. Die Atemschutzgeräteträger hätten die Übungsstrecke in Bad Nauheim besucht. Sieben Lehrgänge seien auf Kreisebene absolviert worden. Größere Anschaffungen habe man nicht getätigt, dafür sei man beim ersten Spatenstich des Gerätehauses dabei gewesen.

Jürgen Rühle habe mit elf Jugendlichen zusammengearbeitet, die 58 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 46 Stunden allgemeine Jugendarbeit absolviert hätten. Die Jugendlichen hätten zudem an der Gemeinschaftsübung in der Eichendorffschule in Ilbenstadt teilgenommen. Besucht worden seien auch der Sportwettbewerb in Wölfersheim und die Polizeistation in Friedberg. Fünf Jugendliche seien an der 24-Stunden-Berufsfeuerwehr-Übung in Bönstadt an den Start gegangen.

Die 14 »Glühwürmchen« kamen laut Manuela Denzer 19 Mal zusammen. Ihnen wurde unter anderem gezeigt, wie schnell verschiedene Gegenstände in Brand geraten. Sechs Jungs und Mädchen wechselten in die Jugendabteilung.

Kassenwart Karlheinz Jäger bezeichnete die Mitgliedsbeiträge in Höhe von 3780 Euro als wichtigsten Einnahmeposten. Die Revisoren Herbert Baier und Ulrich Weiß entlasteten der Vorstand. Zum Beisitzer wurde Matthias Jäger gewählt und zur Kassenprüferin Svenja Bauer.
Stadtbrandinspektor Bernd Reiter blickte angesichts des anstehenden Baus des Gerätehauses optimistisch in die Zukunft. Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel würdigte die Funktion des Gerätehauses als Versammlungsort. Traurig sei, dass bereits kurz nach dem ersten Spatenstich von unterschiedlichen Seiten dezentrale Gerätehäuser in Frage gestellt worden seien. Dabei seien Gerätehäuser in den einzelnen Stadtteilen notwendig, um den Bestand an Aktiven zu halten.

Laut Hertel soll das Gerätehaus im November in Betrieb genommen werden. Eine Mithilfe des Feuerwehrvereins sei bei der Gestaltung erforderlich. Für ganz Kaichen sei eine Druckerhöhungsanlage in der Planung, die den einst erwogenen Löschtank unterm Gerätehaus überflüssig mache.

Text & Bilder: Wetterauzer Zeitung vom 07.03.2012

Donnerstag, 21. Januar 2021