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16.09.2007 - Abnahme der Leistungsspange in Nidda

Am 16.09.2007 trafen sich die Kameraden Patrick Stoll (Chamski), Florian Erlenmaier und Björn Möller um 6:30 im Gerätehaus von Kaichen. Wir trafen uns dort mit unserem Jugendfeuerwehrwart, der aber aus anderen Gründen leider nicht zur Abnahme der Leistunsspange nach Nidda mitfahren konnte. Also wurden wir dann von den Assenheimer Kameraden abgeholt und nach Assenheim ans Gerätehaus gefahren.

Dann fuhren die Teilnehmer der Leistungsspange auch schon in Richtung Nidda. In Mockstadt hielten wir an der Aral-Tankstelle, um uns noch eine Kleinigkeit zum Essen & zum Trinken zu holen. Ohne weitere Stops fuhren wir weiter nach Nidda.

Als wir dann endlich dort angekommen waren, sammelten wir uns als Gruppe an der Anmeldung zur Leistungsspange. Wir bekamen einen Stempel auf die rechte Hand. Dieser sollte kennzeichnen, dass man ein Teilnehmer ist.



Die Teilnehmer waren:

° Simon Beranek

° Jan Ehlert

° Florian Erlenmaier

° Jan Fischer

° Maximilian Fürsicht

° Lars Gondolf

° Daniel Neckermann

° Florian Siegmann

° Tobias Zach



Wir eilten nun schnell an unseren Feuerwehr-Bus, um uns für den sportlichen Teil umziehen zu können.

Danach gingen wir geordnet zum 1.500-m-Staffellauf. Dort stellte sich jeder auf seine Position, die ihm beim Sporttraining in Assenheim zugeteilt wurde. Als nun der Startschuss kam, ging es los. Natürlich wurden wir alle von Oliver Mandel, Patrik Dauth, Birgit Funk, Maximilian Best, Björn Gondolf, Boris Gorka und den anderen angefeuert. Die Sprinter gaben alles und waren nach den 1.500 Meter glücklich, den anstrengensten Teil der Leistungsspange hinter sich zu haben. Wir erzielten eine hervorragende Zeit von "3 Minuten und 40 Sekunden".

Nach einer kurzen Pause liefen wir, auch hier geordnet, weiter zum Kugelstoßen. Die Mädchen bekamen eine 4 kg schwere und die Jungen eine 5 kg schwere Kugel. Die Gruppe sollte hier eine Weite von 60 Metern erreichen. Wir ergatterten uns sogar 63 Meter und waren glücklich, auch diese Hürde gemeistert zu haben.

Nun joggten wir vom Kugelstoßen wieder zum Feuerwehr-Bus zurück, um unsere Kombis dort anziehen zu können, damit wir mit der Übung einer FwDv3 beginnen konnten.

Als wir dann am Prüfungsort der FwDv3 waren, meldeten wir uns dort beim Punkterichter an. Wir hatten noch etwas Zeit, da noch einige Gruppen vor uns waren. Diese Zeit nutzten wir gut und schauten uns die Übungen der anderen Feuerwehren an und besprachen noch einmal, wie wir genau vorgehen wollten.

Nach einiger Zeit war es endlich soweit und wir, die Gruppe Niddatal, Nieder-Wöllstadt, konnten nun mit der FwDv3 beginnen. Die Wasserentnahme sollte aus einem offenem Gewässer kommnen und daher musste eine Saugleitung gekuppelt werden. Der Verteiler kam eine B-Länge vor und die Standpunkte der einzelnen Trupps (Angriffs-, Schlauch- und Wassertrupp) waren gekennzeichnet. Wir achteten auch darauf, dass die Befehle klar und deutlich zu hören waren. Nach Vollendung dieser Übung kamen die Wertungsrichter und nannten ggf. zu bemängelnde Punkte.

Um uns etwas vom Rennen ausruhen zu können, meldeten wir uns nun zur Theorie. Bis wir an der Reihe waren, vergingen ca. 20 Minuten, die wir im Stehen verbringen mussten. Endlich wurde unsere Gruppe in den Prüfungsraum hineingerufen. Er stellte sich kurz vor und dann ging es auch schon los.

 

 

Es wurde gefragt:


° verschiedene Fahrzeugtypen

° Unterschiede zwischen Truppe; Gruppe; Staffel

° wasserentnehmende-, wasserführende- und wasserabgebende-Amaturen

° Unfallverhütungsvorschrift (UVV)

° Namen (Kreisbrandinspektor, Bürgermeister, Jugendfeuerwehrwart, Wehrführer, usw.)

° Knoten und Verwendungsort der jeweiligen Knoten

° und anderes


Die Theorie dauerte ca. 15 Minuten.

Die letzte Prüfung war die Schlauchstaffette. Hier erzielten wir eine Spitzenzeit von 59 Sekunden. Im AssenheimerSporttraining erreichten wir "nur" eine Bestzeit von 63 Sekunden.

Nun war alles gemeistert und wir konnten uns endlich ausruhen und etwas essen und trinken. Die restliche Zeit verbrachten wir damit, im Gerätehaus von Nidda auf die Verleihung der Leistungsspange zu warten. Es dauerte sehr lange bis es dazu kam, da noch andere Gruppen an der unterschiedlichsten Prüfungsorten waren.

Aber nach langem Warten ging es endlich los. 96 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Wetteraukreis stellten sich der Prüfung für das Jugendfeuerwehr-Abzeichen Leistungsspange am Niddaer Stützpunkt. Die Jugendlichen - mindestens 15 Jahre alt und seit einem Jahr Mitglied in einer Jugendfeuerwehr - konnten sich nach vier Stunden Wettkampf über ein gutes Ergebnis freuen: Alle Teilnehmer hatten bestanden. Gert Hartmann und Volker Schulz, Prüfungsbeauftragte der Hessischen Jugendfeuerwehr, überprüften die fünf Disziplinen Kugelstoßen, 1 500 Meter-Staffellauf, Ausführen eines Löschangriffs nach Dienstvorschrift, das Verlegen einer Schlauchstafette und zu guter Letzt die theoretischen Kenntnisse der 14 Mannschaften. Dieser letzte, mündliche Teil beinhaltet nicht nur Fragen zu feuerwehrtechnischen Bereichen wie Geräte- und Fahrzeugkunde oder die Länge von bestimmten Schläuchen, sondern stellt auch das Allgemeinwissen auf die Pr obe. "Das Themengebiet ist breit gefächert, die Jugendlichen müssen zum Beispiel Wissen zur Führungshierarchie in Politik und Feuerwehr haben und Landtagsabgeordnete kennen", erklärte Achim Nagel, Fachbereichsleiter der Kreisjugendfeuerwehr für Wettbewerbe. "Die Praxis fällt den meisten Jugendlichen leichter als die Theorie. Da sind manche ziemlich schüchtern." Aber auch diesen Teil meisterten die 23 Mädchen und 73 Jungen erfolgreich. Die Prüfungsbeauftragten Hartmann und Schulz überreichten die silbernen Anstecknadeln. Unterstützt wurden sie von Bürgermeisterin Lucia Puttrich, Achim Nagel, Wertungsrichterin Julia Sauer, dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Michael Kinnel, dem CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Dietz, Ehrenstadtbrandinspektor Adi Jäger und Stadtbrandinspektor Martin Edelmann.Lucia Puttrich lobte die ehrenamtlichen Organisatoren, Achim Nagel dankte im Gegenzug der Stadt Nidda für die Bereitstellung des Geländes rund um den Stützpunkt. Bereits zum 23. Mal hintereina nder wurde die jährlich stattfindende Prüfung in Nidda ausgerichtet. "Wir sind immer froh, dass wir diesen Platz hier nutzen dürfen", sagte Nagel. "Das Tolle an der Leistungsspange ist, dass wirklich alle Feuerwehren im Umkreis mitmachen - und so ein Abzeichen beflügelt natürlich jeden Einzelnen."

 


Andere Teilnehmer waren:

° Büdingen

° Kefenrod

° Steinberg

° Ober-Seemen

° Limeshain

° Altenstadt

° Borsdorf

° Fauerbach

° Unter-Widdersheim

° Unter-Schmitten

° Kohden

° Ober-Widdersheim

° Ober-Lais

° Ober-Schmitten

° Ober-Mockstadt

° Friedberg

° Ockstadt

° Altenstadt

° und andere Wehren

 

Text und Bilder: Florian Erlenmaier

Donnerstag, 25. Juli 2024