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05.09. - 06.09.2015 - Wie in der Berufsfeuerwehr

Niddatal/Wöllstadt (udo). Für gute Unterhaltung war am Samstag in Assenheims Grasweg gesorgt. Die vier Niddataler Jugendfeuerwehren und ihre Kameraden aus Nieder-Wöllstadt absolvierten die Berufsfeuerwehrübung. Im Grasweg drang Qualm aus einem Gebäude, dazu ertönten Hilferufe. Die gesamte Übung dauerte 24 Stunden, hatte im Gerätehaus Kaichen ihren Mittelpunkt und sollte durch die dichte Abfolge von  Einsätzen einen Eindruck davon vermitteln, wie lebhaft es bei den Erwachsenen in der Berufsfeuerwehr zugeht. Der Zugführer verschaffte sich einen Überblick und erteilte Befehle. Die Jugendlichen hatten vom nächsten Hydranten etwa 100 Meter Schlauch zu legen. Sie begannen einen Löschangriff, drangen mit Atemschutzgeräten ins Gebäude vor und retteten das Opfer. Echte Feuer mussten die Jugendlichen in einer Halle in Nieder-Wöllstadt, auf einem Reiterhof bei Assenheim und auf einem Kleingarten in der Nähe des Kaichener Sportplatzes löschen. In Ilbenstadt durfte eine Fettexplosion bearbeitetet werden. Bei der Übung in der Kläranlage bei Florstadt musste eine Person gerettet werden. Mit Übungen zu einer Ölspur, Verkehrsunfällen, einem Fehlalarm und einer Person, die aus dem Wasser zu retten war, wurde das Einsatzspektrum abgedeckt. Bei der Abschlussübung galt es, die Halle am »Steinernen Tisch« zu löschen und zwei Personen zu retten. Anschließend bekamen die Teilnehmer Urkunden. Zu Beginn der Übung begrüßte Stadtjugendwart Oliver Mandel die 25 Mitwirkenden und teilte sie in zwei Züge auf. Der Kaichener Wehrführer Kurt Schmidberger und Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel begrüßten, dass die Veranstaltung bereits zum sechsten Mal stattfand. Die Jugendlichen wurden zuerst mit ihren Fahrzeugen vertraut gemacht. In der Bereitschaftszeit zwischen den Übungen bekamen sie die Funk- und die  Atemschutzgeräte erläutert. Der stellvertretende Stadtjugendwart Jan Ehlert lobte die Zusammenarbeit zwischen den Wehren.

 

Quelle: Wetterauer Zeitung vom 10.09.2015

Dienstag, 22. Oktober 2019