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02.07.2016 - Wasserförderung lange Wegstrecke an der Nidda

Die Löschzugübung am 02.07.2016 befasste sich mit dem Thema "Wasserförderung lange Wegstrecke".

Zuerst wurde eine Theorieeinheit abgehalten, um die Grundlagen des Themas zu erläutern. Dies umfasste unter Anderem:

- Vor-/ Nachteile zwischen offener und geschlossener Förderstrecke

- Berechnung der Druckverluste

- Bestimmung der Standorte der Verstärkerpumpen

- Allgemeines

Im Anschluss daran ging es zur Übungsstelle an der Nidda. Zum Einsatz kamen ein Löschfahrzeug mit zusätzlicher tragbarer Feuerlöschkreiselpumpe, Tanklöschfahrzeug, Gerätewagen-Logistik, Mannschaftstransportfahrzeug mit Schlauchwagen (800m) und ein Einsatzleitwagen.

An der Einsatzstelle wurde die Mannschaft aufgeteilt. Während die eine Hälfte der Mannschaft die tragbare Feuerlöschkreiselpumpe am Ufer der Nidda in Stellung brachte, baute die zweite Hälfte ein portables Wasserbecken auf, aus dem das  Tanklöschfahrzeug gespeist werden sollte. Zur Wasserabgabe wurde ein Monitor aufgebaut. Später wurde im den Durchfluss noch weiter zu erhöhen ein zusätzliches C-Rohr hinzu genommen.

Als dies erledigt war, wurde mittels des Schlauchwagens die ca. 700m lange Schlauchleitung verlegt und das Kommando "Wasser marsch" gegeben. Nach ca. 2 Minuten war die Leitung komplett gefüllt und das erste Wasser strömte in das Wasserbecken. Nun konnte die "Brandbekämpfung" eingeleitet werden.

Abschließend kann man sagen, dass alles reibungslos funktionierte und eine konstante Wasserförderung/ -abgabe konnte Dank guter Kommunikation der einzelnen Maschinisten an den Pumpen, gewährleistet werden.

 

Text und Bilder: Jörn Erlenmaier

Dienstag, 20. November 2018